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Über die Deutsche Dogge
Die Deutsche Dogge wird auch "DER APOLL UNTER DEN
HUNDERASSEN" oder "DIE SANFTEN RIESEN" genannt.
Begründet sind diese bewundernden und schon fast liebkosend
anmutenden Bezeichnungen durch die sich in der Dogge vereinenden
Eigenschaften: wie große, imposante Statur, muskulöser und starker
Körperbau umkleidet mit glänzendem, glatt anliegenden kurzen
Haarkleid, ausgeglichen und sanft im Charakter, aber dennoch wachsam und
Fremden gegenüber ein gesundes Misstrauen.
Die Dogge zeigt viel Toleranz zu anderen Tieren und hat eine sehr
hohe Reizschwelle.
Das faszinierendste an dieser Hunderasse ist aber wohl die
Sensibilität, Klugheit sowie Treue und Anhänglichkeit gegenüber
seiner Familie.
Die Deutsche Dogge ist die größte Hunderasse deutschen
Ursprungs.
Wie konnte nun eine so beeindruckende Hunderasse entstehen?
Geschichtliches:
Überlieferungen und archäologische Funde zeigten schon bei den
Babyloniern im 9.Jahrhundert v.Chr. sowie bei den Assyrern im
6.Jahrhundert v.Chr. und den Persern im 5. Jahrhundert v.Chr. riesige
Hunde., welche zu den unterschiedlichsten Zwecken, wie Kampf-, Kurier-
, Wach- und Jagdzwecke gehalten wurden.
Durch Kriege und Handelsrouten wurden aus anderen Erdteilen, wie
im Hochland von Tibet, wo man mächtige und schwere Hunde mit kurzem
Hals vorfand, griechische Molosser, welche sich durch ihren Mut und
Entschlossenheit auszeichneten, bis hin nach Gallien und Britannien,
wo man noch kräftigere Hunde vorfand, und so Kreuzungen entstanden.
In Europa werden solche Hunde erst wieder im Mittelalter
erwähnt, wo man sie fast ausschließlich zu Jagdzwecken nutzte.
Überlieferungen sprechen von Bullenbeißern, Saupackern und
Hatzrüden, welche man zur Jagd von wehrhaften Wildtieren einsetzte.
Aus diesen Jagdzwecken her resultiert das Kupieren der Ohren,
was aber seit einiger Zeit abgeschafft ist.
Nach und nach entfiel die Verwendung bei der Jagd dieser
doggenartigen Hunde und im Laufe des 19.Jahrhunderts wurden diese
Hunde immer populärer und galten als Statussymbol.
Viele hochgestellte Persönlichkeiten, der bekannteste von ihnen
ist wohl Fürst Otto von Bismarck, er hielt über 60 Jahre seines
Lebens verschiedene Doggen. Die Bezeichnung Deutsche Dogge war damals
aber noch nicht üblich, Hatzhunde, Wolfshunde, oder regionale
Bezeichnungen wie Bismarckdogge, Ulmer Dogge oder Dänische Dogge
waren geläufig.
Die Bezeichnung Deutsche Dogge gibt es erst seit 1879
Standart:
Mindestgröße Hündin: 72 cm Risthöhe
Mindestgröße Rüde: 80 cm Risthöhe
Gesamterscheinungsbild:
Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer Gesamterscheinung einen
großen, kräftigen, muskulösen Körperbau, nahezu quadratisch
aufgebaut, mit einem kräftigen und ausdrucksvollem Kopf,
gut geschlossenen Augenlidern, kantiger Belefzung,
gepaart mit Adel, Eleganz, Stolz und Kraft.
Das Fell ist kurzhaarig, glatt anliegend und glänzend.
Die Deutsche Dogge sollte auf seinen Betrachter den Eindruck
einer edlen Statue haben.
Gebiss:
Die Dogge muss ein vollständiges Scherengebiss aufweisen, im
Oberkiefer darf kein Molar und Prämolar fehlen, es darf sich kein
Rückbiss, Vorbiss oder Kreuzbiss darstellen
Farbschläge:
Gelb mit schwarzer Maske
Gestromt mit schwarzer Maske
Weiß/schwarz gefleckt
Schwarz
Blau
Zum schwarzen Farbschlag gehören noch die 2 Varianten
Manteltiger und Plattenhund, das sind Doggen mit einem genetisch
bedingten Weißanteil, genetisch zählen diese Hunde zu schwarz mit
einem Gen für ausgeprägte Weißfleckigkeit.
Fehlfarben, wie Grautiger oder sogenannte Porzellantiger sind
gesunde Hunde, weisen aber eine Fellfarbe auf, welche
zuchtausschließend sind.
Aufzucht:
Der Doggenwelpe hat meist schon ein Geburtsgewicht zwischen 800-1000
Gramm.
Die Welpen sind sehr schnellwüchsig, was die Aufzucht teilweise
erschweren kann.
Günstig beeinflussbar ist das mit der Fütterung, informieren
Sie sich bei Ihrem Züchter, auch ich stehe Ihnen gern zur Verfügung,
um individuelle Tipps für die Aufzucht zu geben.
Brutpflege:
Deutsche Doggen sind sehr gute Mütter, nicht selten nehmen sie
auch fremde Welpen an
Die Dogge neigt zu sehr großen Würfen, 8-12 Babys in einem
Wurf, manchmal sogar mehr, sind keine Seltenheit.
Erziehung:
Die Dogge ist sehr sozial und tolerant anderen Tieren
gegenüber,
die Erziehung gestaltet sich leise, aber konsequent
Das hier soll nur ein grober Überblick über das Rasseportrait
der Deutschen Dogge sein.
Gern beantworte ich Ihnen weitere Fragen.
Futterplan

Wenn Sie meine Ausführungen in den Button`s vorher aufmerksam
gelesen haben, dann werden Sie bemerkt haben, das die Deutsche doch in
der Fütterung was besonderes ist, besonders in der Aufzuchtsphase.
Hier die Speisekarte unserer Babys und auch der Erwachsenen, dann
eben nur dem Alter entsprechend angepasst in Sorten und in Menge:
Die Deutsche Dogge ist ein Vertreter der Molsser und Molosser
brauchen Fleisch!
Profitierend von erfahrenen Züchtern und aus eigener Erfahrung
stellt sich die Speisekarte unserer Hunde wie folgt zusammen:
Morgens:
eine aufgeweichte Mahlzeit ,ich betone aufgeweicht,
Trockenfutter, Menge dem Alter und den Empfehlungen des Herstellers
angepasst.
Bei Welpen und Junghunden sollte es ein sehr niedrigwertes
Futter sein
Mittag:
Buttermilch mit Joghurt oder Quark, Karottensaft mit Honig,
gelegentlich ein Ei reingequirlt
Abends:
Fleisch ausschließlich vom Rind, Schaf, Wild oder Geflügel,
Portionen dem Alter und der Größe des Hundes angepasst, außer
Pansen möglichst keine Innereien
Das Fleisch wird ergänzt mit aufgeweichten ( nicht gebrühten)
Haferflocken, pulverisierten Eierschalen, geriebenen Gemüse und Obst,
wie Äpfel, Möhren, Spinat, Porree, gelegentlich gekochte Nudeln,
seltener Reis
Ergänzt wird diese Fütterung mit kurmäßigen Gaben von
homöopathischen Mitteln:
Calcium Carbonicum D12
Calcium Fluoratum D12
Calcium Phosphoricum D12
Silicea D8
Vermiculite D6
Mineralgemische nach Anweisungen der Hersteller
Nehmen Sie Abstand von hochwertigen Zusatzergänzungen und
Vitamintabletten !
Vorsicht ist geboten bei Futtersorten mit Rohproteingehalten von
25% und mehr, ebenso der Rohfettgehalt.
Trotzdem muss man die Individualität der Tiere bei der Aufzucht
und Fütterung berücksichtigen, gern helfe ich Ihnen, wenn Sie Fragen
haben.
Für die Dogge entschieden?
Bevor Sie sich für die Rasse entscheiden, bitte überdenken Sie noch
mal folgendes:
- hole ich mir einen Welpen, oder schaue ich mich nach einem
erwachsenen Tier um
- wie viel Zeit habe ich für meine Dogge
- wenn es ein Welpe sein soll, müssen Sie sich im klaren sein, das
sich unter Umständen die Aufzucht schwierig gestalten kann auf
grund der Schnellwüchsigkeit dieser Rasse, ihr Züchter sollte
immer kompetenter Ansprechpartner sein
- bedenken Sie, das Sie im ausgewachsenen Zustand dann einen Hund
besitzen, der eine Risthöhe zwischen 72 cm bis nicht selten 95 cm
und mehr hat, sowie ein Körpergewicht von 60 Kilo aufwärts.
- Die Deutsche Dogge ist kein Agility- , Sport- oder Hund für
ausgedehnte Fahrradfahrten
- Die Dogge ist nicht für die Zwingerhaltung geeignet, sie fühlt
sich am wohlsten, wenn sie so oft wie nur möglich bei ihrer Familie
sein kann
- Die Dogge sollte ein Leben lang 2, besser noch 3 Mahlzeiten am Tag
bekommen, das Futter dem Alter angepasst
- Planen Sie der Größe dieser Hunde entsprechend Futter, reguläre
Tierarztkosten und eventuelle Urlaubsbetreuung ein
- Die Deutsche Dogge hat , wie alle Vertreter großer Hunderasse,
eine Lebenserwartung in der Regel von 6-10 Jahren, manchmal auch
11-12 Jahre, aber in seltenen Fällen mehr, dann nimmt die Natur
ihren Lauf und der Abschied ist da
Sollten all diese Dinge für Sie kein Problem darstellen, Ihr
zukünftiger Hund hat damit mit Sicherheit kein Problem und wird es
Ihnen danken und Ihnen sein leben lang ein ergebener und treuer Kamerad
sein, wie keinen, aber wirklich keinen unter den Menschen finden werden.
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